competition

process of rivalry between firms seeking to win customers business over time

Glossar

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AuditA
Als Audit (lat. "Anhörung"), spez. Compliance Audit oder Antitrust Audit, werden Gespräche bezeichnet, die kontinuierlich, in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen stattfinden, um die Umsetzung der Compliance-Vorgaben im Unternehmen zu kontrollieren. Sie bilden ein notwendiges (Kontroll-)Instrument wirksamer Competition Compliance.

Code of ConductC
Sammlung von Verhaltensweisen (Verhaltenskodex), die eine Selbstverpflichtung des Unternehmens beinhalten und einer freiwilligen Selbstkontrolle unterliegen.

Compliance
Compliance (Regelerfüllung) bezeichnet die Gesamtheit aller zumutbaren Maßnahmen, die das regelkonforme Verhalten eines Unternehmens, seiner Organisationsmitglieder und Mitarbeiter hinsichtlich der relevanten gesetzlichen Ge- und Verbote gewährleisten. Compliance kann sich auch auf gesellschaftliche, moralische und ethische Richtlinien erstrecken.

Competition Compliance
Competition Compliance kennzeichnet den Teilbereich der Compliance, der sich mit der Einhaltung kartellrechtlicher Regelungen befasst.

Compliance Manual
Als Compliance Manual wird gewöhnlich ein Mitarbeiter-Handbuch oder ein Leitfaden bezeichnet, das/der (zumindest) erste Anhaltspunkte für den Umgang mit kartellrechtlichen Problemfällen enthält. Abhängig von der ihm zugedachten Funktion kann der Umfang eines solchen Handbuchs oder Leitfadens unterschiedlich ausfallen.

Compliance Officer
Der Compliance Officer ist die grundsätzlich unabhängige, objektive und weisungsfreie Institution in einem Unternehmen, die sich mit der Vorbereitung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Maßnahmen der (Competition) Compliance befasst.

Document Retention PolicyD
Regeln zur Aufbewahrung und Vernichtung von Dokumenten. Sie sind hilfreich, wenn ein Leniency-Antrag vorbereitet werden soll. Dokumente können hierbei den entscheidenden "Mehrwert" liefern. Andererseits birgt eine Dokumentation von Wettbewerbskontakten auch Gefahren in sich. Sie können sich vor allem bei einer (unangekündigten) Durchsuchung des Unternehmens durch eine Wettbewerbsbehörde realisieren.

LeniencyL
Leniency-Programme (Kronzeugenregelungen) der Kartellbehörden, wie z. B. die Mitteilung der Kommission über den Erlass und die Ermäßigung von Geldbußen in Kartellsachen (siehe Seite) oder die Bekanntmachung Nr. 9/2006 des Bundeskartellamts über den Erlass und die Reduktion von Geldbußen in Kartellsachen (siehe Seite), bilden einen extrinsischen Anreiz für die Implementierung eines Competition Compliance Programms. Unternehmen, denen es infolge eines solchen Programms gelingt, einen noch nicht verjährten Kartellverstoß aufzudecken und zur Anzeige zu bringen, können eine erhebliche Reduzierung der drohenden Geldbuße bis hin zu deren Erlass erreichen.

Mission StatementM
Das Mission Statement gibt das Leitbild eines Unternehmens wieder. Es enthält klar gegliedert die langfristigen Unternehmensziele und zeigt die Strategien auf, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen. Eine dieser Strategien ist die Competition Compliance.

Mock Dawn Raids
Mock Dawn Raids (engl. "Scheinrazzien in der Morgendämmerung") sind ein mögliches Instrument von Competition Compliance Programmen. Sie werden - zumeist von unternehmensexternen Beratern - durchgeführt, um (a) konkreten Verdachtsmomenten eines Kartellverstoßes nachzugehen und/oder (b) stichprobenartig die Befolgung des Competition Compliance Programms zu überprüfen und/oder (c) die Ernsthaftigkeit der Compliance-Bemühungen zu demonstrieren.

Whistle BlowerW
Als Whistleblower (engl. "Pfeifenbläser" => die Alarm-"pfeife Blasender") oder Hinweisgeber wird der zumeist anonyme Informant bezeichnet, der Verstöße gegen gesetzliche Verbotsnormen oder unternehmensinterne Richtlinien aufdeckt, indem er sie der Unternehmensführung (sog. internes Whistleblowing), einer eigens hierfür bestimmten Person (z. B. Ombudsmann) oder gar der Öffentlichkeit bzw. staatlichen Stellen (sog. externes Whistleblowing) zur Kenntnis bringt.

Zero Tolerance PolicyZ
Als Zero Tolerance Policy (Nulltoleranzpolitik) wird im Zusammenhang mit der Competition Compliance ein konsequentes unternehmensinternes Durchgreifen bei Bekanntwerden eines Verstoßes gegen die kartellrechtlichen Regelungen bezeichnet. Elemente einer solchen Unternehmenspolitik können z. B. arbeitsrechtliche Sanktionen oder Regressansprüche sein, die gegen den wettbewerbswidrig handelnden Mitarbeiter oder ein aufsichtspflichtiges Organ geltend gemacht werden.

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